
http://movies.yahoo.com/photos/red-carpet/gallery/2504/clash-of-the-titans-la-premiere
echo-online.de hat geschrieben:
Griechischer Gruftrocker: Ralph Fiennes als Hades.
Gut, dass diese alten Griechen nicht sehen, wie lächerlich ihre Götter oben auf dem Olymp ausschauen. Sie müssten sofort den Atheismus ausrufen. Zeus (Liam Neeson) steht über den Wolken in seiner himmlischen Hochhaussiedlung und wirkt in seiner Glitzerrüstung wie ein angegrauter Glamrockstar. Wie ein Gothic-Rocker haust Bruder Hades im Kerzenlicht seiner Wurzelhöhle inmitten einer opernhaft nebelumwaberten Unterwelt. Wäre eine schöne Rolle für Alice Cooper gewesen, doch Ralph Fiennes spielt die höllische Schmiere mit Langhaarperücke. Solche Gestalten sollen die Menschen also fürchten und anbeten. ...
rundschau-online.de hat geschrieben:
Götterkrieg auf der Geisterbahn
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Vater Zeus (Liam Neeson) ist wütend auf die Menschheit, die vom Glauben abgefallen ist. Der ungeliebte Bruder Hades steigt aus der Unterwelt auf und bietet seine Dienste an. Ralph Fiennes spielt den Gott der Rache, der sich aus dunklen Rauchwolken heraus im Raum materialisiert, als abgründigen Fiesling und baut seine Bösewicht-Fähigkeiten nach seinem Voldemort in „Harry Potter“ weiter aus. Er ist ein einsamer Lichtblick in diesem Film, der seine Charaktere derart schwach konturiert, dass man sich ein 3D-Verfahren auch für die Figuren-Entwicklung wünscht. [...]
Quelle: www.rundschau-online.de
wienerzeitung.at hat geschrieben:
Göttlicher Hader im Olymp
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Wer all sein Wissen über die Perseus-Sage für zwei Stunden über Bord wirft, der bekommt eine flotte Geschichte serviert, die von Romantik bis Action alles beinhaltet, was man für entspanntes Popcorn-Kino braucht. Dass die Kamera an einigen Kampf-Szenen zu nahe dran ist und diese dadurch an Effekt einbüßen, muss man in Kauf nehmen, ebenso das qualitativ nicht überzeugende 3D – in 2D anschauen reicht in diesem Fall völlig. Sam Worthington als Perseus stellt seinen gut gebauten Körper im hübschen Minikleidchen zur Schau und kommt auch recht sympathisch über die Leinwand, bleibenden Eindruck hinterlässt er aber wenig. Liam Neeson als Zeus glänzt mehr durch seine Stanniolpapier-Rüstung als durch Schauspielkunst, er dürfte aber ebenso seinen Spaß gehabt haben wie Mads Mikkelsen als bezopfter Soldat Draco. Ralph Fiennes steckt offenbar noch tief in seiner Rolle als Harry Potter-Gegenspieler Voldemort – sein Hades könnte genauso gut in Hogwarts auftreten. Dass das ganze Projekt die vielen Vorschusslorbeeren im Endeffekt nicht verdient hat, daran ändern jedenfalls sämtliche Götter und Monster nichts . . .
Quelle: www.wienerzeitung.at
badische-zeitung.de hat geschrieben:
Helden in 3D: Zwischen aufgeblähten Monstern und verhunzten Mythen
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1981 war dieser Film der letzte Streich einer alten Tricktechnik gewesen, jene "Titanen" hatten schon damals den kauzigen Charme eines altmodischen Zaubermärchens. Aus dem naiven, braunlockigen Helden Perseus ist jetzt aber eine Art "GI Joe" mit Stoppelhaarschnitt geworden (Sam Worthington), der seine Kriegserklärung an die Götter mit soldatischem Furor herausbrüllt.
Im Disco-Olymp über den Wolken regieren Zeus (Liam Neeson) und seine Glittergarde, ganz unten röchelt Bruder Hades (Ralph Fiennes) in Voldemort’scher Schwärze. Dazwischen Io (Gemma Arterton), die Halbgöttin aus der Shampoo-Reklame. Die zahlreichen Monster, die Perseus zu erledigen hat – darum vor allem geht es in diesem Film – sind in 2D ganz nett, werden in 3D zum wirren Gewusel und warten nur darauf, in den bereits produzierten Video- und Konsolenspielen abgeschlachtet zu werden.
Quelle: www.badische-zeitung.de
The Wild Harp hat geschrieben:Hier meine eigene Kritik:
Ralph fand ich fantastisch.
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